NewsVorstoss

Parlamentarischer Vorstoss zu „Generationenfreundliche Überbauungen in der Stadt St. Gallen“

Einfache Anfrage: „Generationenfreundliche Überbauungen in der Stadt St. Gallen“

 Am 29. November 2016 habe ich zusammen mit Maria Huber-Kobler (CVP/CSP) eine Einfache Anfrage betreffend „Generationenfreundliche Überbauung in der Stadt St. Gallen“ eingereicht.

Jung und Alt haben in unserer Gesellschaft immer weniger Kontakt. Das ist schade, denn sie können sehr wohl voneinander profitieren. Oftmals fehlt aber ein Begegnungs- oder Spielraum. An verschiedenen Orten der Schweiz sind barrierefreie und intergenerationelle Siedlungsprojekte in Planung. In Zürich entstand 2014 die „Genossenschaft Kalkbreite“ und in Winterthur die selbstorganisierte „Mehr Generationensiedlung Giesserei“ als Pionierprojekte. 350 Bewohnerinnen und Bewohner verschiedenen Alters leben in der Siedlung und teilen sich die anfallenden Arbeiten. Rasenpflege, Reinigung des Treppenhauses, haustechnische Arbeiten und sogar einen Mittagstisch für Kinder wird von einem älteren Paar angeboten. So entstehen automatisch Kontakte.

Das verdichtete Bauen und eine stark ausgebaute Verkehrsinfrastruktur bringen Freiräume für Spiel und Begegnung zunehmend in Bedrängnis. Dadurch gewinnen öffentliche Freiräume, wie Plätze, Wiesen und Parks zunehmend an Bedeutung und werden wichtige Orte der Begegnung für Jung und Alt.

In diesem Zusammenhang baten wir den Stadtrat zu folgenden Fragen der Generationenfreundliche Überbauung in der Stadt St. Gallen Stellung zu nehmen:

  • Welchen Stellenwert misst der Stadtrat dem Thema „Generationenfreundlichkeit“ in der Stadt St. Gallen zu?
  • Welche Massnahmen setzt der Stadtrat aktuell um, bzw. sind in Planung, um die Generationenfreundlichkeit der Stadt St.Gallen zu fördern?
  • Inwiefern findet der Stadtrat, dass zum jetzigen Zeitpunkt die anstehenden Überbauungspläne unter dem Aspekt der Generationenfreundlichkeit gestaltet werden müss(t)en?
  • Wir wissen, dass zur gesunden kindlichen Entwicklung die Aussenräume entsprechend gestaltet werden sollten: Spielplätze, Verbindungswege zu Schulen, Kitas, Jugendtreffs, Sportplätze, Kirchen etc. Sind solche Ansprüche in aktuellen Planungen/Bauvorhaben usw. vorhanden?
  • Das lebenswerte Alter fordert geradezu heraus, auch das Wohnumfeld altersgerecht zu gestalten. Das Thema «Einsamkeit im Alter» kann durch ein soziales Miteinander entschärft werden. Hat der Stadtrat schon ein Konzept für diesen Aspekt oder wie möchte der Stadtrat in Zukunft diesem Problem proaktiv begegnen?

 

Antwort des Stadtrats

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.