Leserbrief: Für ein miteinander der Generationen

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Grandmother and granddaughter.

Vergangenen Samstag, am 26. April, fand im Gemeindezentrum in Mörschwil das erste Zukunfts-Kafi statt, orchestriert vom St.Galler Verein OstSinn zu dessen 5jährigen Jubiläum. Rund 70 Einwohnerinnen und Einwohner verschiedenen Alters sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen und Organisationen folgten der Einladung und arbeiteten gemeinsam an einem zukünftigen Mörschwil, in dem Jung und Alt sich gleichermassen wohl fühlen und die Rahmenbedingungen vorfinden, die den Dialog untereinander anregen, das Miteinander unterstützen und die Menschen näher zusammenrücken lassen.

Besonders bemerkenswert erscheint mir, dass die Teilnehmenden nicht nur Ideen und Wünsche an die Gemeinde herantrugen, sondern aktiv in Arbeitsgruppen Projekte skizzierten und vor versammelter Gesellschaft vorstellten. Bis zum Herbst werden diese konkretisiert und den zuständigen Behörden vorgelegt.

Der Dialog unter den Generationen ist Wichtig: Der Anteil der Älteren in unserer Gesellschaft nimmt immer mehr zu. Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind aktiv, sie können und wollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, ihre Ressourcen einbringen und neue Erfahrungen machen. In St.Gallen wurden in letzter Zeit verschiedene Projekte mit dem Ziel der Förderung des „Generationen-Dialogs“ initiiert. So habe ich selbst mit einem engagierten Team und dem Bildungspartner rheinspringen Workshops organisiert, in welchen Jung und Alt voneinander und miteinander lernen konnten – beispielsweise wie man mit Facebook, Smartphones und Apps umgeht oder wie das Jassen funktioniert.

Dass sich eine ganze Gemeinde für das Zusammenleben und aktive Miteinander der Bürgerinnen und Bürger sowie der Generationen einsetzt, ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass die Gemeinde auch in Zukunft als Wohn- und Lebensraum attraktiv bleibt und die Solidarität unter den Generationen gestärkt wird. Ich hoffe, dass viele weitere Gemeinden diesem Beispiel folgen werden.

Stefan Grob, CVP/CSP

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